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Es gibt in der rumänischen Fachliteratur die allgemein akzeptierte Ansicht, daß das Verteidigungssystem der römischen Provinz Dakien in seinen allgemeinen Zügen schon in der Zeit Trajans organisiert wurde1 . Archäologisch und militärhistorisch gesehen müßten wir also trajanische Bauphasen der betreffenden Kastelle bzw. Legionslager feststellen können und die dazugehörigen militärischen Einheiten finden, deren Stationierung in diesen castra in die trajanische Zeit datierbar ist. Dafür ist es notwendig, einen Blick auf alle uns bekannten oder nur vermuteten Kastelle, wie auch auf die in die Zeit Trajans datierbaren Funde werfen.
Wie oben erwähnt, wurde die "westliche Straße" wahr-scheinlich spätestens am Anfang des ersten dakischen Krieges Trajans wenigstens in ihrer ersten Form gebaut, für die diese Straße als limes im früheren Sinne des Wortes, d.h. als eine für den Einmarsch ins Feindesland gebaute – daher zum Feind gerichtete - militärische Straße bezeichnet werden könnte2 . Einige Befestigungen könnten ebenfalls Bauphasen aus dieser Zeit gehabt haben (s. oben). Nach dem endgültigen römischen Sieg auf die Daker wurde innerhalb des Organi-sierungsprozesses der dakischen Provinz auch ihre militärische Organisierung durchgeführt. An der erwähnten "westlichen Straße" gibt es mehrere Auxiliarkastelle und ein Legionslager, die - wenigstens theoretisch – trajanische Bauphasen und Garnisonen gehabt haben könnten.
Wenn wir diese Straße von Süden nach Norden betrachten, könnte eine erste römische Befestigung auf dem linken Donauufer (d.h. zu Dakien gehörend), gegenüber von Lederata (Ram, Serbien), in der Nähe des heutigen Dorfes Banatska Palanka (Serbien) existiert haben. Hier wurden militärische Ziegelstempel gefunden, von denen einige in die Zeit Trajans datiert werden können. So ist ein Stempel der al(a) II P(annoniorum), eine Ala, von der wir wissen, daß sie an den dakischen Kriegen Trajans teilgenommen hat3 und Teil der römischen Armee des trajanischen Dakien war4 . Der gestempelte Ziegel stammt von der benachbarten Donauinsel Sapaja; wir wissen allerdings nicht, wie lange diese Ala an der Donau stationiert war, da ihr späteres ständiges Kastell in Gherla, im Norden Dakiens, lag5 . Eine andere Hilfstruppe, deren Ziegelstempel in Stara Palanka gefunden wurde, war die coh(ors) I Cre(tum), die in Dakien auch durch das Militärdiplom vom 2. Juli 110 als cohors I Cretum sagittariorum begläubigt ist6 . Diese Truppe erscheint in keinem anderen dakischen Militärdiplom, ihr Name findet sich aber in den obermoesischen Diplomen aus den Jahren 160 und 1617 .
Ebenfalls in Banatska Palanka fand man einen einzigartigen gestempelten Ziegel der coh(ors) II Hisp(anorum)8 . Es handelt sich um die cohors II Hispanorum scutata Cyrenaica equitata; der Ziegel ist insofern einzigartig, als er auch eine ungeschickte, noch im rohen Ton eingeprägte Darstellung eines römischen Soldaten aufweist (womöglich eine Selbstdarstellung des figlinarius). Diese Hilfstruppe, ursprünglich in Pannonien, dann in Obermoesien zur Zeit Domitians und am Anfang der Regierung Trajans, hinterließ eine ins Jahr 108 n. Chr. datierte Inschrift für Mars Ultor in Werschetz (Vršac, serbisches Banat)9 . Sie erscheint in der Truppenliste des dakischen Militärdiploms vom 2. Juli 11010 . Man vermutete, daß die Widmung an Mars Ultor für das Wohlbefinden Trajans mit einem kriegerischen Konflikt zwischen Römern und Jazygen in den Jahren 107/108 in Verbindung gebracht werden kann11 . Wir wissen nicht, wie lange sich die Kohorte in Werschetz aufhielt; ihr späteres ständiges Kastell war Bologa12 im Nordwesten Dakiens.
Da alle oben erwähnten Hilfstruppen sich in Banatska Palanka allem Anschein nach nur kurz aufhielten, können wir vermuten, daß dieser wichtige Brückenkopf (obzwar hier keine Spur einer festen Brücke gefunden wurden) von Vexillationen der obermoesichen Legionen - die legio VII Claudia und legio IIII Flavia, die letztere unter Trajan in Südwestdakien – gehalten wurde, da gestempelte Ziegel dieser Legionen ebenfalls hier gefunden wurden13 .
Das Kastell aus den 2.-3. Jhd. n. Chr., das in Banatska Palanka existiert haben muß, ist leider bis heute unidentifiziert geblieben. Nur die spätrömische Befestigung auf der benachbarten Donauinsel Sapaja wurde erforscht14 .
Man vermutet die Existenz eines römischen Kastells in VrÅ¡ac (Werschetz, Serbien). Die Ortschaft liegt etwas weiter (ca. 15 km Luftlinie, s. Abb. 1) westlich von der "westlichen Straße". Hier fand man die schon oben erwähnte Inschrift der Kohorte II Hispanorum (s. Anm. 9) aus dem Jahr 108 n. Chr. und eine fragmentarische Grabinschrift eines anonymen signifer der ala I Frontoniana Tungrorum15 . Diese Kavallerieinheit war in der trajanischen Zeit Teil des pannonischen – später des niederpannonischen - Heeres, um erst zur Zeit Hadrians nach Dakien verlegt zu werden16 . Ob diese Inschrift aus der Zeit Trajans oder Hadrians stammt, ist nicht mehr zu erschließen. Die meisten Fachleute glauben an einen "Dienstbeginn" dieser Ala in Südwestdakien am Anfang der Regierung Hadrians, da sie nachher in IliÅŸua (auf der Nordgrenze Dakiens) belegt ist17 . Andere Einheiten sind in Werschetz nicht dokumentiert, und man hat ein eventuelles Kastell auch nicht identifiziert, so daß wir vorläufig vorziehen, diese Ortschaft nicht unter die Orten des römischen militärischen Systems aus Südwestdakien zu zählen.
In Vărădia (Arcidava?) ist die Situation für die trajanische Zeit auch ziemlich unklar. Man vermutet aufgrund der archäologischen Funde, daß das im vorigen Kapitel erwähnte Kastell vom Hügel "Chilii" bis am Ende der Regierung Trajans funktioniert hat18 . Es gibt hier aber keinerlei Indizien über die Truppe(n), die sich in diesem Kastell aufgehalten hat/haben. Was das Steinkastell von Vărădia-"Pustă" (172 x 154 m) betrifft, brachten ältere Grabungen19 einen Bronzebeschlag zu Tage, der einem Iulius Martialis, Soldat der cohors I Vindelicorum20 , gehört hat. Diese Kohorte findet sich in den Truppenlisten der dakischen Militärdiplome von 10921 und vom 2. Juli 11022 wieder - im letzteren Diplom als milliaria bezeichnet -, so daß ihre Anwesenheit in Dakien zur Zeit Trajans absolut gesichert ist. Im Kastell von Vărădia-"Pustă" fanden wir bisher aber keine andere Indizien für eine dortige Stationierung dieser Kohorte (weder Steininschriften noch gestempelte Ziegel). Am Ende des 2. Jhs. und am Anfang des 3. Jhs. n. Chr. ist die Einheit im großen Kastell von Tibiscum durch Ziegelstempel und Inschriften belegt23 .
Ca. 20 km nördlich von Vărădia, an derselben Straße, lag das Kastell von Surducul Mare (Centum Putea?). Im Kastell wurden 1964 und 1968 Probegrabungen durchgeführt24 . Die Befestigung war nur aus Holz und Erde gebaut und hat die Maße 132 x 128 m. Man vermutet hier die Anwesenheit einer Vexillation der Legion IV Flavia felix, da die Literatur vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. solche Ziegelstempel – wenn auch ziemlich unklar und widersprüchlich – erwähnt25 . Wenn dies so ist, kann man dem Holz-Erde-Kastell von Surducul Mare wenigstens eine trajanische Phase zuschreiben, da die erwähnte Legion nur zwischen 106-117 in Südwestdakien stationiert war. Die unvollständige Untersuchung des Kastells erlaubt keine anderen Äußerungen bezüglich der Datierung, Besatzung usw., Trotzdem glaubt der Leiter der Probegrabungen in Surducul Mare, auf Grund der bisher bekannten Datierungsindizien, daß dieses Kastell, gleichzeitig mit demjenigen von Vărădia-"Pustă" und dem Legionslager von Berzovia (s. unten), am Anfang der Regierung Hadrians aufgegeben wurden26 . Ich werde auf dieses Thema weiter unten zurück-kommen.
In Berzovia (Berzobis) – ca. 20 km nördlich von Surducul Mare - befand sich das Legionslager der legio IIII Flavia felix. Das Lager liegt größtenteils unter dem heutigen Dorf, was seine archäologische Untersuchung erheblich erschwert. Deshalb mußten sich die bisherigen Forschungen entweder auf Geländebe-gehungen oder auf Grabungen von kleinem Umfang beschränken27 . Die Maße des Lagers (490 x 410 m) entsprechen einem mittelgroßen Legionslager28 . Das Lager hatte Erdwall und Palissade, während manche Innenbauten – darunter die principia - Steinmauern hatten29 . Die Anwesenheit der Legion in diesem Lager dauerte bis zur Neuorganisierung Dakiens am Anfang der Regierung Hadrians, während oder eher gleich nach dem Konflikt mit den Jazygen in den Jahren 117-118 n. Chr. Ein früherer Abzug der Legion nach Obermoesien – etwa im Jahr 114 n. Chr.30 - wurde aus provinzialrechtlichen Gründen als unwahrscheinlich bezeichnet31 . Ziegel-stempel der Legion IV Flavia wurden in mehreren Orten des Banates signaliert32 , was für die erstrangige Rolle dieser Legion im militärischen System Südwestdakiens zur Zeit Trajans spricht.
An der "westlichen Straße" sind aus kartographischen Quellen wie der Tabula Peutingeriana oder dem Geographen von Ravenna auch die Namen von anderen Ortschaften bekannt, wie Aizis (auch bei Priscianus, VI, 13 zusammen mit Berzobis, im einzigen erhalten gebliebenen Zitat aus den Kommentaren Trajans zu seinen Dakerkriegen erwähnt) oder Caput Bubali , beide auf der Strecke zwischen Berzobis und Tibiscum (Abb. 6). Diese möglichen römischen Objekte wurden nicht untersucht, obwohl man sie hypothetisch in aktuellen Ortschaften lokalisierte (Fârliug, Kr. Caraş-Severin für Aizis und Cornuţel, ders. Kreis, für Caput Bubali). Über sie wie auch über die ununtersuchte(n) Befestigung(en) von Grebenac (Serbien), südlich von Vărădia, können wir eigentlich nichts sicheres sagen; um so weniger können wir uns über ihre Funktion, Datierung, Rolle, Besatzung usw. äußern. Es ist möglich, daß diese beiden Einträge in die antiken Karten keine Kastelle, sondern stationes oder mansiones innerhalb des cursus publicus darstellten.
Die "östliche Straße" begann in Dakien auf dem linken Donauufer bei Orşova (Dierna). In Dierna wurden einige militärische Ziegelstempel gefunden33 , die aber keine gesicherten Fundum-stände haben und größtenteils verlorengegangen sind. Die Rettungsgrabungen der Jahre 1968-1970 (Alt-Orşova, unter der sich auch die antike Stadt Dierna befand, wurde vom Stausee des Wasserkraftwerks "Eiserne Tore I" überdeckt) erbrachten keinen eindeutigen Beweis für ein Kastell34 . Eine militärische Anwesenheit an einem so wichtigen Ort wäre wenigstens während der dakischen Kriegen Trajans zu erwarten, wahrscheinlich auch später, aber nichts sicheres kann gesagt werden.
Das nächste identifizierte Kastell an dieser Straße befindet sich in der Nähe des heutigen Dorfes Mehadia (Kr. Caraş-Severin). Die meisten Fachleute schrieben diesem Kastell den antiken Namen Praetorium zu, obwohl in der Tabula Peutingeriana35 nach Tierna (=Dierna) eine Ortschaft namens Ad Media(m) folgt und erst nach dieser letzteren Praetorio (Abb. 6). Das Kastell wurde während und gleich nach dem letzten Weltkrieg archäologisch untersucht, aber der Großteil der Dokumentation und der Funde scheint verlorengegangen zu sein36 .
Man behauptet, daß das Kastell eine erste Holz-Erde-Phase gehabt hätte, ohne sie zu datieren37 . Auf jeden Fall muß man den Erdwall (oder eine Phase des Erdwalls) nach dem Jahr 154 n. Chr. datieren, da ein Fragment des Militärdiploms IDR I, D XVII für Dacia Porolissensis im Wall gefunden wurde38 .
In Mehadia wurden auch Truppenziegelstempel gefunden. Unter diesen Stempeln sind auch diejenigen der Legionen XIII Gemina und V Macedonica39 . Ein im Kastell von Mehadia gefundenen gestempelten Ziegel beinhaltet die Namen beider Legionen: leg(iones) V M(acedonica) et XIII G(emin)a40 . Die Identifikation der zwei Legionen führt zu einer Datierung wenigstens dieses Ziegelstempels jedenfalls nach dem Jahr 168, als die Legion V Macedonica nach Dakien versetzt wurde. Es gibt die Meinung, daß dieser Ziegelstempel, wie auch derjenige, auf dem - von rechts nach links, spiegelverkehrt geschrieben - leg(io) XIII G(emina) zu lesen ist, mit militärischen Operationen aus der Zeit Gallienus in Verbindung stehen41 .
Von Auxiliartruppen sind in Mehadia zwei Arten von Ziegelstempeln bekannt: ein Fragment eines Stempels der cohors VIII Raetorum42 und mehrere Exemplare mit dem Namen der cohors III Delmatarum43 . Die letztere Kohorte wird ebenfalls in mehreren Steininschriften erwähnt44 . Die Kohorte der Raetier war wahrscheinlich die Garnison des weiter nördlich, an derselben Straße, gelegenen Kastells von Teregova (s. unten) und der Fund ihres Stempels in Mehadia wird als Teilnahme an Bautätigkeiten angesehen45 . Die Kohorte der "Delmatae" war allem Anschein nach die ständige Garnison des Kastells von Mehadia. Diese Truppe, die nur im dakischen Militärdiplom vom 1. April 179 auftaucht46 , scheint aber ziemlich spät, während der Markomannenkriege, nach Mehadia versetzt worden zu sein47 , und es gab sogar die Vermutung, daß sie erst eine Schöpfung des Marcus Aurelius gewesen sei48 . Ihre datierbaren Inschriften in Mehadia stammen jedenfalls aus dem 3. Jh49 . Es gibt so keine eindeutige Indizien für die Zeit Trajans, was vielleicht auch eine Folge des oben erwähnten Forschungsstandes ist.
Das nächste identifizierte Kastell an der "östlichen Straße" liegt neben dem heutigen Dorf Teregova (Ad Pannonios?), ca. 28 km Luftlinie nördlich von Mehadia. Die Befestigung wurde noch weniger erforscht als diejenige von Mehadia; es gibt Probegrabungen aus dem Jahr 196950 ; neue systematische Ausgrabungen begannen erst im Jahr 200151 . Die erste Grabung stellte zwei Phasen des Kastells – Holz-Erde- und eine Steinbauphase – fest, ohne sie datieren zu können52 . Der einzige Hinweis auf die Besatzung ist ein fragmentarischer Ziegelstempel der cohors VIII Raetorum53 . Die Kohorte war schon vom Anfang der Errichtung der Provinz an in Dakien, da sie in den ersten dakischen Militärdiplomen erscheint: Im Jahr 10954 und in den zwei Diplomen des Jahres 11055 . Die Truppe befand sich aber zu dieser Zeit wahrscheinlich noch nicht in Teregova, da sie im Jahr 129 eine Inschrift auf einer Statuenbasis für den Kaiser Hadrian im Kastell von Inlăceni (Kr. Harghita), in Ostdakien, hinterließ56 . Man vermutet ihre Versetzung nach Teregova irgendwann nach diesem Jahr57 . Diese Tatsache läßt uns für Teregova, wie auch im Fall von Mehadia, ohne Datierung-selemente einer Truppe für die Zeit Trajans.
An derselben Straße, nördlich von Teregova (wenn es mit Ad Pannonios gleichgesetzt werden kann), werden von der Tabula Peutingeriana (Segm. VII, 3) und dem Geographen von Ravenna (IV, 14) auch andere Ortschaften verzeichnet: Gaganis und Masclianis (Abb. 6). Es ist ungewiß, ob sie militärische Anlagen oder etwa stationes waren, da diese im Gelände nicht identifiziert wurden.
Sowohl die "westliche" als auch die "östliche Straße" vereinigten sich neben dem großen Kastell von Jupa (Tibiscum). Die langjährigen systematischen Forschungen in diesem Kastell zeigten eine interessante Aufeinanderfolge von Phasen. In die trajanische Zeit datierte man, wie oben angedeutet (Kap. I), das kleine castellum von 60 x 60 m mit unbekannter Besatzung, und zwar in die Periode zwischen den zwei Dakerkriegen Trajans (102-105). Ein zweites, größeres Holz-Erde-Kastell (110 x 101 m) ersetzte diese kleine Befestigung nach dem Ende des zweiten Krieges (106)58 . Das Kastell wurde aufgrund der in diesem Niveau gefundenen Ziegelstempel der cohors I sagittariorum zugeschrieben59 . Der erste in absoluten Zahlen datierbare Beleg dieser Truppe in Tibiscum ist aber eine in den principia des großen Kastells (letzte Phase) gefundene Inschrift aus dem Jahr 165 n. Chr.60 . Gestempelte Ziegel dieser Bogenschützeneinheit wurden auch im unweit (ca. 20 km) gelegenen, ungegrabenen Kastell von Zăvoi gefunden (s. unten)61 . Kein Militärdiplom Dakiens erwähnt den Namen dieser Kohorte.
Ebenfalls in die trajanische Zeit – während der Kriege gegen die Daker - datierte man hypothetisch auch das nicht untersuchte Kastell von Zăvoi62 , das ca. 20 km weiter östlich von Tibiscum, an der Straße nach Ulpia Traiana Sarmizegetusa liegt. Die hier während einer Geländebegehung gefundenen Ziegelstempel der cohors I sagittariorum (in der Form COH I S) wurden nicht datiert63 . Daß in Zăvoi nicht nur ein Marschlager aus der Zeit der dakischen Kriege Trajans (?) lag, bezeugt die Anwesenheit von Steinmauer-Elementen auf dem Gelände64 . Solange keine Grabung an diesem Objekt durchgeführt wird, kann man über die Rolle, Besatzung und Datierung dieser Befestigung höchstens spekulieren.
Im Süden des Banates, an der Donau (zwischen den zwei römischen Hauptstraßen), liegt das Auxiliarkastell von Pojejena (s. Abb.1). Am Anfang der 70er Jahre begann seine archäologische Untersuchung, die nach 1978 leider nicht fortgesetzt wurde65 . Die Grabungen stellten die Maße des Steinkastells (letzte Phase) fest: 148 x 185 m. Man hat behauptet, daß das Kastell auch eine erste Holz-Erde-Phase gehabt hätte, was durchaus möglich und auch wahrscheinlich ist, obwohl die Begründung dieser Äußerung (das Vorhandensein des Erdwalls als Argument für die Holz-Erde-Phase) unzureichend ist66 .
Im Kastell fand man Spuren sowohl von einer Kohorte, nämlich der cohors V Gallorum et Pannoniorum, als auch von zwei Legionen, der legio IV Flavia und der legio VII Claudia67 . Die stratigraphische Fundlage der gestempelten Ziegel geht aus den Grabungsberichten nicht hervor. Die Kohorte befand sich in Dakien seit der Gründung der Provinz, da sie in den ersten dakischen Militärdiplomen erscheint68 . Es ist möglich, daß ihre Garnison schon in dieser Zeit in Pojejena war. Die Inschriften von zwei Präfekten69 können entweder viel später als die Zeit Trajans oder nur sehr vage datiert werden70 . Die Ziegelstempel der zwei oben genannten Legionen können in einem der Provinz Obermoesien so nah gelegenen Ort nicht überraschen. Ob die gestempelten Ziegel der Legion IV Flavia aus der Zeit ihres Aufenthaltes in Dakien (102-117/118) stammen, ist ungewiß. D. Protase glaubte, daß die Stempelform LEG IIII F, also ohne das zweite F für felix, aus einer späteren Periode (Ende des 3. Jh. n. Chr. oder noch später) stammen71 ; die Stempeltypen dieser Legion aus Pojejena haben eben diese Form72 . Einige Stempel der Legion VII Claudia aus Pojejena haben die Form LEG VII CLC, was als leg(io) VII Cl(audia) C(uppis) aufgelöst wurde und ebenfalls als eine späte Form angesehen wird73 . Die anderen Stempelformen dieser Legion aus Pojejena – ohne den Ortsnamen Cuppae (Golubac, Serbien, das ca. 15 km donauabwärts von Pojejena, am rechten Ufer des Flusses liegt) - könnten früher als die oben erwähnten Typen datiert werden, ohne aber die Datierung auf die trajanische Zeit einschränken zu können.
Eine römische Militärpräsenz gab es auch entlang des Flusses MureÅŸ (Marosch), am nördlichen Rand des Banates. In einigen Ortschaften an der unteren Marosch fand man Ziegelstempel der Legion XIII Gemina, wie in Bulci74 , Cladova75 , Sânnicolau Mare (Groß-Sanktnikolaus)76 und Cenad (Tschanad)77 . Im Arader Stadtteil Aradul Nou (Neuarad) entdeckte man ein Ziegelfragment mit dem Stempel der Legion IIII Flavia78 . In Groß-Sanktnikolaus wurde auch eine Grabinschrift eines Veteranen der XIII. Legion in Zweitverwendung gefunden, die aber nach der Form der Buchstaben, den Ligaturen und den Personennamen in das 3. Jh. n. Chr. zu datieren ist79 . Die gestempelten Ziegel von Cladova ausgenommen, sind alle oben erwähnten Funde meistens zufällige Entdeckungen. Es fehlen bis heute systematische Forschungen, die uns zu den entsprechenden römischen Baustrukturen führen könnten. Unter diesen Umständen ist eine engere Datierung der Präsenz der Legionsvexillationen entlang der Marosch unmöglich. Eine Datierung auf Grund der Stempelformen ist sehr unsicher, zumal die Stempel der Legion XIII gemina in Apulum selbst nur sehr breit datiert wurden: Die einfachen Stempel ohne Personennamen oder mit Personenamen in derselben Zeile wie der Legionsname wären wohl früher zu datieren als diejenigen wo der Name des figlinarius in der zweiten und – manchmal - dritten Zeile des Stempels erscheint80 .
In Cladova wurden außer den Stempeln der Legion XIII gemina auch einige der cohors II Flavia Commagenorum gefunden81 , einer Kohorte die im großen Kastell von Veţel (Micia), ca. 100 km maroschaufwärts von Cladova, stationiert war. Auch diese gestempelten Ziegel können nicht eng datiert werden. Die Kohorte wird in Dakien schon in den ersten Militärdiplomen erwähnt82 , so daß die Dislokation von Vexillationen aus dieser Truppe an die untere Marosch in der Zeit Trajans nicht auszuschließen ist.
Wir können vermuten, daß eine strategisch und für den Handel so wichtige Straße wie diese schon zur Zeit Trajans gebaut und überwacht wurde. Sie folgte übrigens der alten Salzstraße des Maroschtals, die schon in der Vorgeschichte benutzt war83 . Diese Straße lief durch das Maroschtal weiter bis Szeged (Partiscum) (Ungarn), an der Mündung der Marosch in die Theiß. Die römerzeitlichen Funde aus Szeged erlauben leider auch keine engere Datierung, und eine Grabung am Ort dieser Funde ist kaum möglich, da dieser Bereich von der heutigen Stadt überbaut ist84 . Einen eindeutigen militärischen Charakter haben die Funde aus Szeged auch nicht, einen offiziellen jedoch schon. Eine fragmentarische Inschrift, die wahrscheinlich einen praefectus vehiculorum und einen vilicus erwähnt85 , weist auf den cursus publicus und auf eine Zollstation hin.
Das Bild der militärischen Organisierung Südwestdakiens zur Zeit Trajans weist noch viele Lücken auf. Die meisten Indizien und Datierung-selemente führen aber zur Idee, daß wenigstens die "westliche Straße" und die daran gelegenen Kastelle, wie auch das Lager der Legion IIII Flavia felix von Berzovia, schon in der Zeit der Dakerkriege Trajans in ihren ersten Formen gebaut wurden. Die früh zu datierenden Holz-Erde-Kastelle von Vărădia und Surduc, das Legionslager von Berzovia und die ersten zwei Befestigungen von Tibiscum86 gehören aus archäologischen und militärhistorischen Gründen in die trajanische Zeit hinein. Was die "östliche Straße" anbelangt, sind die betreffenden Kastelle – OrÅŸova (?), Mehadia, Teregova – viel weniger bekannt. Für eine trajanzeitliche Stationierung der in diesen Kastellen belegten Auxiliareinheiten haben wir keine entscheidende Anhaltspunkte, da wir für die cohors III Delmatarum (sive Dalmatarum) aus Mehadia – wie oben angedeutet – keine Nachrichten vor dem Jahr 179 haben, während die cohors VIII Raetorum aus Teregova im Jahr 129 noch in Ostdakien belegt ist. Auch die – spärliche – archäologische Untersuchung dieser Befestigungen brachte keine eindeutigen Datierungselemente für diese Zeit. Die Münzen, die in Mehadia entdeckt wurden, datieren auch aus früheren Perioden87 , aber dies sagt wenig über den militärischen Aspekt der dortigen römischen Präsenz in dieser Zeit. Die Existenz der "östlichen Straße" zur Zeit Trajans kann aus historischen und logischen Gründen vermutet werden; die Datierung und der Charakter der römischen militärischen Anwesenheit entlang dieser Straße können nur aus systematischen archäologischen Untersuchungen erschlossen werden.
Note:
1 Z.B. N. Gudea, Der dakische Limes. Materialien zu seiner Geschichte, in JRGZM, 44, 1997, S.7.
2 Siehe die Beispiele bei B. Isaac, The Meaning of the Terms Limes and Limitanei, in JRS, 78, 1988, S. 126-127.
3 M. Speidel, Ranisstorum, ultimul punct de sprijin al lui Decebal, in ActaMN, VII, 1970, S. 511.
4 Bezeugt in Dakien im Jahr 109 n. Chr., s. J. Garbsch, N. Gudea, Despre cea mai veche diplomă militară eliberată pentru provincia Dacia, in ActaMP, XIV-XV, 1990-1991, S. 61-82 = RMD III, 148 und 110 n. Chr. , s. IDR I, D III.
5 S. E. Nemeth, Despre originea etnică a soldaţilor şi veteranilor din Dacia Porolissensis, in AnBan, II, 1993, S. 196f; C.C. Petolescu, Unităţile auxiliare din Dacia romană, in SCIVA, 1, 46, 1995, S. 45.
6 IDR I, D III.
7 CIL XVI, 111 bzw. RMD, 55
8 IDR III/1, 7; s. auch E. Nemeth, in Miles Romanus in provincia Dacia, Cluj-Napoca 1997, S. 8, Nr. 18.
9 IDR III/1, 106.
10 IDR I, D III.
11 L. Balla, Guerre Iazyge aux frontières de la Dacie en 107/108, in Studia Dacica. Collected Papers (ed. E. Szabó), Debrecen 2000, 33-36 (ursprünglich erschienen in ActaClassUnivDebr, V, 1969, S. 111-113).
12 S. M. Zahariade, Trupe de origine hispanică în Dacia, in SCIVA, XXVII, 4, 1976, S. 479-492; N. Gudea, M. Zahariade, Spanish Units in Roman Dacia, in ArqEspArch, 53, 1980, S. 61-76.
13 IDR III/1, S. 38 f.
14 M. Ðordević, Archaeological Sites of the Roman Period in Yugoslav Banat, in Studii de istorie a Banatului, XVII-XVIII (1993-1994), 1996, S.25.
15 IDR III/1, 107.
16 S. zusammenfassend C.C. Petolescu, Unităţile auxiliare din Dacia romană (I), in SCIVA, 46, 1, 1995, S. 47-49; ders., Auxilia Daciae, Bucureşti 2002, S. 78 ff; B. Lőrincz, Die römischen Hilfstruppen in Pannonien während der Prinzipatszeit, Wien 2001, S. 26, Nr. 29; anders J. Spaul, Ala172. The auxiliary cavalry units of the prediocletianic Imperial Roman Army, Andover 1994, S. 119, 122.
17 Ebenda; D. Benea, Banatul în timpul lui Traian, in AnBan, III, 1994, S. 316.
18 Freundliche Mitteilung E. Iaroslavschi und O. Bozu.
19 Gr. Florescu, Le camp romain de Arcidava (Vărădia). Fouilles de 1932, in Istros, I, 1934, S. 60-72.
20 IDR III/1, 110.
22 J. Garbsch, N. Gudea, Despre cea mai veche diplomă militară eliberată pentru provincia Dacia, in ActaMP, XIV-XV, 1990-1991, S. 62-79 = RMD III, 148.
23 IDR I, D III.
24 D. Benea, P. Bona, Tibiscum, Bucuresti 1994, S.54, 57; I. Piso, P. Rogozea, Ein Apolloheiligtum in der Nähe von Tibiscum, in ZPE, 58, 1985, S. 211 ff.
24 D. Protase, Castrul roman de la Surducul Mare (jud. CaraÅŸ-Severin), in Banatica, III, 1975, S. 345-348.
25 S. ebenda, S. 345 mit Anm. 1.
26 Ebenda, S. 348; S. D. Protase, Legiunea a IIII-a la nordul Dunării şi apartenenţa Banatului şi Olteniei de vest la provincia Dacia, in ActaMN, IV, 1967, S. 47-72.
27 S. die ältere Literatur und die Forschungsgeschichte bei M. Moga, Castrul Berzobis, in Tibiscus, I, 1971, S. 51-58 und bei Fl. Medeleţ, R. Petrovszky, Cercetări arheologice în castrul roman de la Berzovia, in Tibiscus, III, 1974, S. 133-136.
28 S. eine vergleichende Liste einiger Legionslager nach ihrer Fläche bei M. Bărbulescu, Din istoria militară a Daciei romane. Legiunea a V-a Macedonica şi castrul de la Potaissa, Cluj-Napoca 1987, S. 98 f.
29 S. D. Protase, a.a.O. (Anm. 26), S. 49-51; M. Moga, a.a.O. (Anm.26), S. 54; Fl. Medeleţ, R. Petrovszky, a.a.O. (Anm. 27), S. 135 f.
30 D. Benea, Din istoria militară a Moesiei Superior şi a Daciei. Legiunea a VII-a Claudia şi legiunea a IIII-a Flavia, Cluj-Napoca 1983, S. 158; Dies., in AnBan, III, 1994, S. 316; der Abzug der Legion hätte für ihre Abkommandierung in den parthischen Krieg Trajans stattgefunden.
31 I. Piso, Fasti provinciae Daciae. Die senatorischen Amtsträger, Bonn 1993, S. 8f mit Anm. 47:"Das hiesse, daß Dakien seit 114 prätorisch geworden wäre, was weder bewiesen, noch wahrscheinlich ist..."
32 S. D. Protase, a.a.O. (Anm. 26), Tabelle 2.
33 S. IDR III/1, S. 73 ff.
34 Freundliche Mitteilung von Fl. Medeleţ, der an den Rettungsgrabungen jener Jahre direkt teilgenommen hat.
35 Segm. VII, 3.
36 M. Macrea, N. Gudea, I. Moţu, Praetorium. Castrul şi aşezarea romană de la Mehadia, Bucureşti 1993, S. 8-12.
37 Ebenda, S. 27; N. Gudea, Der dakische Limes. Materialien zu seiner Geschichte, in JRGZM, 44, 1997, S. 32; die neuen Ausgrabungen in Mehadia sprechen auch von einer Holz-Erde-Phase des Kastells, s. D. Benea et al., Cronica cercetărilor arheologice din România. Campania 2002, Nr. 118; dies., Cronica cercetărilor arheologice din România. Campania 2003, Nr. 121.
39IDR I, S. 122; M. Macrea, N. Gudea, I. Moţu, a.a.O. (Anm. 36), S. 27.
40 IDR III/1, S. 119; Nr. 101, 102.
39 IDR III/1, 102.
41 V. Moga, Din istoria militară a Daciei romane. Legiunea XIII Gemina, Cluj-Napoca 1985, S. 72.
42 IDR III/1, S.120.
43 IDR III/1, 99, 100.
44 IDR III/1, 76, 77, 81, 87.
45 IDR III/1, S.120;
46 I. Piso, D. Benea, Das Militärdiplom von Drobeta, in ZPE, 56, 1984, S. 265-267; 280 (= RMD II, 123).
47 Ebenda, S. 280.
48 C.C. Petolescu, Unităţile auxiliare din Dacia romană (II), in SCIVA, 46, 3-4, S. 254; in Auxilia Daciae, 102 f (s. Anm. 16), Petolescu gibt diese Hypothese auf und zieht eine andere Hypothese vor, nämlich diejenige von J. Spaul, Cohors502, Oxford 2000, 305 f, betreffend eine frühere Stationierung dieser Truppe in Obergermanien.
49 IDR III/1, 76- Iulia Mamaea und Severus Alexander; 77 – Gallienus; 87 – Grabinschrift mit Aurelii ohne praenomina ( und nicht mit "Ael. Su[rus]", wie C. C. Petolescu, Auxilia Daciae, 103)..
50 N. Gudea, Sondajul arheologic de la Teregova (jud. CaraÅŸ-Severin), in Banatica, II, 1973, S. 97-101.
51 S. oben, "Einleitung".
52 N. Gudea, a.a.O. (Anm. 50), S. 97.
53 IDR III/1, 114.
54 S. Anm. 21.
55 IDR I, D II und DIII.
56 IDR III/4, 263.
57 I. Piso, D. Benea, a.a.O. (Anm. 45), S. 287f; IDR III/4, S. 208; C. C. Petolescu, a.a.O. (Anm. 47), S. 268.
58 D. Benea, P. Bona, Tibiscum, BucureÅŸti 1994, S. 18, 31-36.
59 Ebenda, S. 18, 36; D. Benea, Banatul în timpul lui Traian, in AnBan, III, 1994, S. 317.
60 IDR III/1, 130.
61 O. Bozu, Cohors I Sagittariorum la Zăvoi (jud. Caraş-Severin), in Banatica, IV, 1977, S. 131-133.
62 IDR III/1, S. 234; D. Benea, in AnBan, III, 1994, S. 317.
63 S. Anm. 61.
64 O. Bozu, a.a.O. (Anm. 61), S. 131.
65 S. N. Gudea, I. Uzum, Castrul roman de la Pojejena. Săpăturile arheologice din anul 1970, in Banatica, II, 1973, S. 85-96; N. Gudea, Date noi despre castrul roman de la Pojejena, in Banatica, III, 1975, S. 333-343; N. Gudea, O. Bozu, Pojejena-"Via Bogdanovici", in Banatica, IV, 1977, S. 435 f; dies., Raport preliminar asupra săpăturilor arheologice executate la castrul roman de la Pojejena în anii 1977-1978, in Banatica, V, 1979, S. 181-185.
66 S. N. Gudea, I. Uzum, a.a.O. (Anm. 65), S. 86 f.
67 Ebenda, S. 93, Abb. 7/3-8; S. 94; IDR III/1, S. 49-51.
68 RMD III, 148 aus dem Jahr 109; IDR I, D III, aus dem Jahr 110. Ihre Erwähnug zur selben Zeit ( das Militärdiplom aus Tokod aus dem Jahr 110, CIL XVI, 164) in Unterpannonien, zusammen mit anderen Einheiten die in beiden Militärdiplomen auftauchen, ist bis heute nicht zufriedenstellend geklärt worden; s. I. Piso, D. Benea, a.a.O. (Anm. 47), S. 281 f; C.C. Petolescu, in SCIVA, 46, 3-4, 1995, S. 258 und Anm. 588;C. C. Petolescu, Auxilia Daciae, Bucureşti, 2002, S. 107 ff; W. Eck, D. MacDonald, A. Pangerl, Neue Diplome für Auxiliartruppen in den dakischen Provinzen, ActaMN, 38/I, 2001 (2003), S. 33 mit Anm. 23; E. Nemeth, Die Römer im Karpatenbecken. Die politischen und militärischen Beziehungen zwischen Dakien und Pannonien in der Prinzipatszeit (in Vorbereitung).
69 IDR III/1, 10; 11.
70 Ebenda, S. 40-42; C.C. Petolescu, in SCIVA, 46, 3-4, 1995, S. 258 mit Anm. 593.
71 D. Protase, Legiunea IIII Flavia la nordul Dunării şi apartenenţa Banatului şi Olteniei de vest la provincia Dacia, in Orizonturi daco-romane, Cluj-Napoca 1995, S.112.
72 S. Anm. 67.
73 D. Benea, Din istoria militară a Moesiei Superior şi a Daciei. Legiunea a VII-a Claudia şi legiunea a IIII-a Flavia, Cluj-Napoca 1983, S.98.
74 IDR III/1, S. 242.
75 P. Hügel, Cărămizi romane ştampilate descoperite la Cladova (jud. Arad), in Ziridava, XIX-XX, 1996, S. 73f.
76 IDR III/1, S. 245.
77Ebenda, S. 247-249.
78 IDR III/1, S. 242.
79 IDR III/1, 274.
80 S. V. Moga, a.a.O. (Anm. 41), S. 48; 52.
81 P. Hügel, a.a.O. (Anm. 75), S. 74 f.
82 Im Jahre 109 – RMD III, 148 und 110 – IDR I, D III.
83 S. D. Gabler, Zu Fragen der Handelsbeziehungen zwischen den Römern und den "Barbaren" im Gebiet östlich von Pannonien, in Römer und Germanen in Mitteleuropa (Hrsg. H. Grünert), Berlin 1976, S. 90.
84 Für diese Funde s. P. Lakatos, Funde der Römerzeit vom Gebiet der Szegediner Festung, in A Móra Ferencz Múzeum Évkönyve, 1964-1965; s. auch IDR III/1, S. 255 ff.
85 IDR III/1, 281.
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